Schloss Werdenberg
Schloss Werdenberg thront über dem gleichnamigen Städtchen, einer der ältesten Holzhaussiedlungen der Schweiz, und spiegelt sich malerisch im Werdenberger Weiher.
Um 1228 begann Graf Rudolf von Montfort mit dem Bau des Bergfrieds; 1232 folgten der Palas und die Ringmauer mit dem bis heute nahezu unveränderten Rittersaal; der wuchtige Bergfried besitzt bis zu drei Meter dicke Mauern. Nach der Erbteilung der Montforter um 1230/40 nannte sich der hier ansässige Zweig fortan «von Werdenberg» und machte die Höhenburg zu seinem Stammsitz.
Nach dem Aussterben der Grafen von Werdenberg im frühen 15. Jahrhundert wechselte die Herrschaft mehrfach den Besitzer. 1517 gelangte sie an den eidgenössischen Stand Glarus, dessen Landvögte sich fortan auf dem Schloss ablösten. Während der Feierlichkeiten zum Amtsantritt eines neuen Landvogts zerstörte 1695 ein Brand die oberen Geschosse des Palas und das Dach des Bergfrieds.
1835 erwarb Johann Ulrich Hilty das vernachlässigte Schloss und liess es instand setzen und einrichten. 1956 schenkte Frieda Hilty, die letzte Bewohnerin, Gebäude und Inventar dem Kanton St. Gallen und machte es der Öffentlichkeit zugänglich. Heute gehört Schloss Werdenberg dem Kanton St. Gallen und wird als Museum geführt; es zeigt zusammen mit dem Schlangenhaus die Geschichte der Region vom Mittelalter bis in die Gegenwart.
- um 1228 Baubeginn des Bergfrieds unter Graf Rudolf von Montfort
- 1232 Palas und Ringmauer mit Rittersaal errichtet
- um 1230/40 Erbteilung der Montforter – Zweig «von Werdenberg» entsteht
- 1517 Der Stand Glarus übernimmt Herrschaft und Schloss; Glarner Landvögte residieren
- 1695 Brand zerstört die oberen Geschosse des Palas und das Bergfrieddach
- 1835 Johann Ulrich Hilty erwirbt und restauriert das vernachlässigte Schloss
- 1956 Frieda Hilty schenkt Schloss und Inventar dem Kanton St. Gallen
Quellen: Wikipedia Kanton St. Gallen
Dieses Modell von Werdenberg ist per Drohnenscan entstanden. Dasselbe machen wir für Ihr Bauwerk – von der Vermessung bis zum gedruckten Modell.