Castello di Sasso Corbaro

Castello
di Sasso Corbaro

Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 1 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 1 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 2 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 2 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 3 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 3 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 4 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 4 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 5 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 5 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 6 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 6 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 7 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 7 rechts
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 8 links
Castello di Sasso Corbaro Luftaufnahme 8 rechts
TRULLI Castello di Sasso Corbaro trulli.ch

Das Castello di Sasso Corbaro thront als höchste der drei Burgen von Bellinzona auf einem Felssporn rund 600 Meter östlich der Altstadt und überblickt von dort die Talenge des Ticino.

Anreise mit Google Maps

Anders als Castelgrande und Montebello steht das Castello di Sasso Corbaro als einzige der Festungen für sich allein, ohne Anschluss an die übrige Wehranlage.

Nach der Niederlage gegen die Eidgenossen bei Giornico liess das Herzogtum Mailand die Burg 1479 in aller Eile errichten – der Überlieferung nach innerhalb weniger Monate. Mit den Bauarbeiten war der aus Florenz stammende Militäringenieur Benedetto Ferrini betraut, der noch kurz vor der Fertigstellung der Pest erlag. 1482 war das Bauwerk vollendet und wurde in Friedenszeiten auch als Gefängnis genutzt.

Wie bei den sforzischen Festungsbauten der Lombardei beschränkt sich das Mauerwerk auf strenge geometrische Grundformen: ein quadratischer Grundriss von rund 25 Metern Seitenlänge und ein massiver Hauptturm (Mastio) mit bis zu 4,7 Meter dicken Mauern, bekrönt von Wehrgängen mit Maschikulis und Schwalbenschwanzzinnen. Nach dem Übergang an die Eidgenossen fiel die Burg 1506 an Nidwalden und hiess seither «Castello di Unterwalden». Heute beherbergt der Hauptturm ein Museum, und seit dem Jahr 2000 gehört die Anlage als Teil der Burgen von Bellinzona zum UNESCO-Welterbe.

  1. 1478 Sieg der Eidgenossen bei Giornico gegen Mailand
  2. 1479 Baubeginn im Auftrag der Sforza unter Baumeister Benedetto Ferrini; erste Garnison einquartiert
  3. 1482 Vollendung der Burg; in Friedenszeiten als Gefängnis genutzt
  4. 1506 Zuteilung an Nidwalden – fortan «Castello di Unterwalden»
  5. 1818 Auch als «Castello Santa Barbara» geläufig
  6. 1963 Restaurierung und Einrichtung eines Museums im Hauptturm
  7. 2000 Aufnahme ins UNESCO-Welterbe mit den Burgen von Bellinzona

Quellen: Wikipedia

Von der Vermessung zum Modell

Dieses Modell von Sasso Corbaro ist per Drohnenscan entstanden. Dasselbe machen wir für Ihr Bauwerk – von der Vermessung bis zum gedruckten Modell.